Messung von Para­metern und An­zeige auf einem ent­fernten Gerät. So können beispielsweise im Außenbereich liegende Anlagen überwacht werden, ohne dass Kabelstrecken verlegt werden müssen.

XBEE-Fernanzeige

Die Produktversionen DPM72-MPN+, DPM72-MP+, DPM72-MPP,  DPM72-MPPA und DPM72-MPPV sind als XBEE-Variante erhält­lich. Diese Geräte ver­fügen über ein internes XBEE3-Modul und eine abnehm­bare SMA-Antenne. Über das 2,4 GHz Mesh-Netzwerk verbinden sich die Geräte unter­einander. Die grund­sätzliche Reich­weite zwischen zwei Punkten entspricht der Reich­weite von 2,4 GHz WiFi-Netz­werken. Durch die spezielle Mesh-Topo­logie fungiert jedes Gerät als Funk­mittler und erweitert die Reich­weite um eine Strecken­länge. So können z. B. mit einem Netz­werk ganze Gebäude­komplexe ketten­förmig vernetzt werden.

Im folgenden Anwendungs­beispiel ist die Verbindung einer Mess­einheit mit einer Anzeige­einheit beschrieben. Das Anzeige­gerät fungiert hierbei als aktives Gerät, welches die Mess­werte in regel­mäßigem Intervall von der Mess­einheit ausliest.

Aufbau

Die Geräte werden derart montiert, dass die Antenne eine möglichst freie Funk­strecke zum nächsten Funk­knoten bilden kann. Metall­gehäuse und -platten sollten dabei möglichst nicht zwischen den Antennen vorhanden sein. Um die Lage der Antenne zu optimieren, kann am SMA-Anschluss ein Antennen­verlängerungs­kabel angebracht werden und die Antenne z. B. an der Außen­seite eines Schalt­schranks montiert werden. Lange Strecken oder die Umgehung von metallischen Störern wie Schalt­schränken oder Stahl­türen können durch das Ein­bringen von zusätzlichen Funk­knoten oder XBEE-Repeatern optimiert werden.

Konfiguration über Digalox® Manager 

Die Geräte werden jeweils über die kostenlos verfügbare Software Digalox® Manager konfiguriert. Dazu wird am jeweiligen Gerät der Konfigurations­modus aktiviert und danach über den Digalox-XBEE-USB-Adapter mit einem PC verbunden. Dort können die grund­sätzlichen XBEE-Einstellungen Netzwerk-ID und -schlüssel konfiguriert werden.

Konfiguration der Messeinheit

An der Messeinheit werden die mess­relevanten Para­meter wie Messart (Volt/Ampere, AC/DC) und Skalierung eingestellt. Es können bis zu vier Para­meter konfiguriert werden, die dann über die Schnitt­stelle verfügbar sind.

Konfiguration der Anzeigeeinheit

In der Anzeige­einheit werden die abzurufenden Mess­werte aus der Mess­einheit eingestellt und einer Anzeige auf dem Display zugeordnet. Dieser Anzeige­wert kann zusätzlich noch skaliert und mit Schwell­werten versehen werden.

Digalox Manager modbus master

Nach dem Entfernen des Jumpers J8 wechselt das Gerät in den aktiven Modus und beginnt mit der Kommunikation. Die Symbole im Display geben dabei Auskunft über den aktuellen Zustand der Daten­übertragung. Dabei steht das Symbol "M" für Master und "S" für Slave. Zusätzlich existieren auf der Geräte­rückseite 3 LEDs, welche Verbindungs­zustand und Sende­aktivität anzeigen.

 Modbus Master